Impuls zum Juli 2021

Liebe Beterin, lieber Beter,
wir unterstützen Papst Franziskus im Juli in seiner universalen Gebetsmeinung um soziale Freundschaft:
Beten wir dafür, dass wir in sozialen, ökonomischen und
politischen Konfliktsituationen, mutig und leidenschaftlich am Aufbau von Dialog und Freundschaft mitwirken.


„Freundlichkeit befreit uns von der Grausamkeit, die manchmal die menschlichen Beziehungen durchdringt, von der Ängstlichkeit, die uns davon abhält, an andere zu denken, von der zerstreuten Bedürfnisbefriedigung, die ignoriert, dass auch andere ein Recht darauf haben, glücklich zu sein. Heute hat man oft weder Zeit noch übrige Kräfte, um innezuhalten und andere gut zu behandeln, um „Darf ich?“, „Entschuldige!“, „Danke!“ zu sagen.
Hin und wieder aber erscheint wie ein Wunder ein freundlicher Mensch, der seine Ängste und Bedürfnisse beiseitelässt, um aufmerksam zu sein, ein Lächeln zu schenken, ein Wort der Ermutigung zu sagen, einen Raum des Zuhörens inmitten von so viel Gleichgültigkeit zu ermöglichen. Dieses täglich gelebte Bemühen kann jenes gesunde Zusammenleben schaffen, das Missverständnisse überwindet und Konflikte verhindert.
Freundlichkeit zu üben ist kein kleines Detail oder eine oberflächliche spießige Haltung. Da sie Wertschätzung und Respekt voraussetzt, verändert sie – wenn sie zur Kultur wird – in einer Gesellschaft tiefgreifend den Lebensstil, die sozialen Beziehungen und die Art und Weise, wie Ideen diskutiert und miteinander verglichen werden. Freundlichkeit erleichtert die Suche nach Konsens und öffnet Wege, wo die Verbitterung alle Brücken zerstören würde.“
(Auszug aus Enzyklika Fratelli tutti von Papst Franziskus)

Aus dem geistigen Nachlass des Bürgerrechtlers Martin Luther King sind neun Lebensregeln bekannt, die es wert sind, überdacht zu werden:
1. Meditiere täglich über Leben und Lehre Jesu Christi.
2. Vergiss niemals, dass Gewaltlosigkeit nicht den Sieg sucht, sondern Gerechtigkeit und Versöhnung.
3. Sprich liebevoll mit allen, denen du begegnest; denn Gott ist die Liebe.
4. Bete täglich darum, Gott möge dich als Werkzeug gebrauchen, damit alle Menschen frei werden.
5. Verzichte auf persönliche Wünsche und Vorteile, damit andere Menschen frei werden.
6. Beachte im Umgang mit Freunden und Feinden stets die Regeln des Anstandes. 7. Mühe dich, Gott und den Menschen zu dienen.
8. Verzichte auf Gewalt – in Gedanken, Worten und Taten.
9. Strebe danach, geistig und körperlich gesund zu sein.

Wir wünschen Ihnen eine gute Zeit.
Ihr Wallfahrtsteam
Silvia
Baur