Impuls für November 2021

Liebe Beterin, lieber Beter,
wir unterstützen Papst Franziskus im November in seiner universellen Gebetsmeinung.
Beten wir, dass Menschen, die unter Depression oder Burn out leiden, geholfen werde, ein Licht zu finden, das ihnen neue Lebenskraft eröffnet.

Wir leben in einer Welt voller Müll. Wir stolpern regelmäßig über irgendwelchen unerwünschten Abfall… Haben Sie nicht auch schon mal einen Sack voller Unglück und Kummer bekommen? Ganz bestimmt. Und was machen Sie damit? Da gibt es verschiedene Möglichkeiten. Sie können ihn verstecken. Sie können versuchen, den Müll unter Ihrem Mantel oder Rock zu verbergen, und so tun, als sei er nicht da. Aber Sie wissen genau, dass Sie den anderen nichts vormachen können. Außerdem wird der Müll mit der Zeit anfangen zu stinken. Sie können den Müllsack tarnen. Sie können ihn grün anstreichen, in den Vorgarten stellen und allen erzählen, es sei ein Baum. Aber das wird Ihnen niemand abnehmen und außerdem wird er schon bald entsetzlich stinken. Was werden Sie also damit tun?
Wenn Sie dem Vorbild von Jesus folgen, werden Sie lernen, schwere Zeiten mit anderen Augen zu sehen. Denken Sie daran: Gott liebt Sie so, wie Sie sind, aber er wird Sie nicht so lassen, wie Sie sind. Er möchte, dass Ihr Herz mit Hoffnung erfüllt ist … so wie bei Jesus …
Hätten Sie nicht auch gern ein Herz, das mit Hoffnung erfüllt ist? Würden Sie die Welt nicht auch gern mit Jesu Augen sehen? Wo wir nicht erhörte Gebete sehen , sah Jesus erhörte Gebete. Wo wir Gottes Abwesenheit sehen, da sah Jesus Gottes Plan. Ganz besonders, als Jesus festgenommen wurde und Petrus ihn verteidigen wollte: „… glaubst zu nicht, dass ich meinen Vater um Hilfe bitten könnte und dass er mir sofort mehr als zwölf Legionen Engel zur Seite stellen würde?“
Bei all den Schätzen, die Jesus in dem ganzen „Müll“ sah, ist das hier am wichtigsten: Er sah seinen Vater. Er sah die Gegenwart seines Vaters inmitten seiner Probleme. Ein ganzes Heer von Engeln war in Sichtweite.
Klar, aber Jesus war auch Gott. Er konnte das Unsichtbare sehen. Er hatte göttliche Augen und konnte das Übernatürliche sehen. Ich aber nicht. – Noch nicht, aber unterschätzen Sie Gottes Macht nicht. Er kann Ihre Sicht des Lebens verändern.
Textausschnitt aus dem Buch „Er flüstert deinen Namen“ von Max Lucado“)



Wir wünschen Ihnen eine gute Zeit und ein Herz, das mit Hoffnung und Vertrauen erfüllt ist.
Ihr Wallfahrtsteam
Silvia Baur