40 Jahre Vater- und Taborstein

Liebe Schönstattfamilie,
leider können wir aufgrund der Corona-Pandemie keine Feier dieses Jubiläums begehen. Aber es ist für uns wichtig, uns wieder in Erinnerung zu rufen, was dieser Stein bedeutet. Er ist das gemeinsame Symbol der Jungmänner und der Männerliga im Oberland.
Er wurde am 09. Januar 1976 von drei Jungmännern auf dem Marienberg in Schönstatt gefunden. Seine Form erinnert uns an die Form einer Schönstattkapelle. außerdem besteht er aus demselben Gestein wie der Sarkophag Pater Kentenichs in der Gründerkapelle auf Berg Schönstatt.
Er weist uns darauf hin, dass für uns das Heiligtum ein Tabor-Ort ist, an dem wir Christi Herrlichkeiten sehen, erfahren, auskosten dürfen; an dem uns Gottes Stimme sagt: Dies ist mein geliebter Sohn, auf ihn sollt ihr hören!

Überall, wo die Gottesmutter gegenwärtig ist, macht sie für uns Tabor erlebbar und hilft uns, uns auf Christus einzulassen, ihn zu erkennen, ihm nachzufolgen, seine Zeugen zu sein…

Feierlich wurde der Vater- und Taborstein am 24. Mai 1981 am Heiligtum in Aulendorf angebracht.
Seither wurde auf Anregung der Männer jedes Jahr ein „Taborfest“ in Aulendorf gefeiert, das später zum „Heiligtumsfest“ umbenannt wurde.